Südtiroler Berge c/o Englert


Die Geographin 🌍

Ich habe von 1996 bis 2002 in Göttingen Geographie studiert. Meine Nebenfächer waren Geologie und Sozialökonomik. Für ein Semester war ich mit dem Austauschprogramm Erasmus an der Universidad de Cantabría in Nordspanien, Santander. Neben der Sprache habe ich dort gelernt, wie man sich als Sprachanfänger durchs (Uni-)leben boxt. Das hat mich geprägt. Und neben vielen Vokabeln und Scheinen habe ich zahlreiche Freunde dazugewonnen. 


Der Titel meiner Diplomarbeit (2002) lautete dann: Die naturräumliche Entwicklung des Unterweser-Jade-Raumes als Voraussetzung für die Hafenanlagen in Wilhelmshaven am Beispiel des Jade-Weser Ports. Wenn ich damals gewusst hätte, welche Entwicklungen der einzige Tiefsee-Wasserhafen in Deutschland einmal annimmt, hätte ich mich wahrscheinlich gewundert. Die Voraussetzungen sind nämlich eigentlich optimal, heute wird sein Potenzial wenig genutzt. Mein Dank gilt immer noch Prof. Dr. M. Kuhle, meinem Professor, der als Hochgebirgsmorphologe sich diesem Thema trotzdem intensiv annahm. 


Viele fragen mich immer wieder, warum ich Geographie studiert habe. Sie nehmen an, das Studium sei „sehr einfach“, weil man vermeintlich über das Hauptstädte auswendig lernen nie käme. Inzwischen kann ich darüber nur lachen. Das Geographie-Studium ist nicht nur sehr abwechslungsreich (Physio/Sozial/Bevölkerung/Wirtschafts-Geographie, Statistik, Fernerkundung, Klimatologie, Kartographie etc.), sondern auch tagesaktuell, was die politische oder wirtschaftliche Entwicklung angeht (Stichpunkte Geo-Politik). Ich zehre in meinen Artikeln von der Ausbildung. Zudem denke ich auch, dass es eines der wichtigsten Studienfächer bleiben wird. 

Geographie gibt eine Übersicht über das globale Gesamtgeschehen. Geographie regt zum Nachdenken an in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Geographie liefert Wissen zu wirtschaftlichen Fragestellungen, nicht nur zur Entwicklungspolitik. Geographie bleibt einfach DAS Thema. Und wer vom Studium keine Vorstellung hat, hat wahrscheinlich eine schlechte Erdkunde-Ausbildung zur Schulzeit genossen.

Aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry

Der kleine Prinz setzte sich auf einen Tisch und ruhte sich ein wenig aus. Er war schon so viel gereist!
»Wo kommst du her?«, wollte der alte Mann wissen.

»Was ist das für ein dickes Buch?«, sagte der kleine Prinz. Was machen Sie hier?

»Ich bin ein Geograph«, sagte der alte Mann.

»Was ist ein Geograph?«

»Das ist ein Gelehrter, der alle Meere, Flüsse, Städte, Berge und Wüsten kennt.«

»Das ist sehr interessant«, sagte der kleine Prinz. »Das ist endlich ein echter Beruf!«“

Die wunderschöne Villa Ucci www.villaucci.at in Onno ist ein Glücksgriff auf unserer Reise gewesen. Das B&B ist 3 km von Strand Lido Mandello del Lario entfernt gelegen , bietet Erholung mit einem Garten, einer Terrasse und einem eigenen Seezugang.

Der Comer See in der Lombardei ist der schönste See von den norditalienischen. Seine Ruhe, seine Größe und auch die grazile Art zu jeder Tageszeit machen ihn zu einer ganz tollen Destinationen. Am Westufer bei Onno sind schöne Strände zu finden. 

Auch die vielen kleinen Ortschaften an der ganzen Küstenstraße, nicht nur Bellagio, laden immer wieder ein, eine neue Mittags oder Abend Destinationen zu finden. Der See hat überall sehr schöne Ecken und die Dörfer ihren italienischen Charme.

Der Skyway Monte Bianco ist ein technisches Highlight Italiens, genauer im Aostatal. Der Bau dieser Seilbahn trotzt den Naturgesetzen, und fährt seine Passagiere innerhalb  von ein paar Minuten bis auf 3.466 m Höhe. Davor gibt es eine weitere Zwischenstation.

Die dritte Station ist dabei wie ein Kristall geformt und erhebt sich mit freitragenden Terrassen nach oben.
Der Rundumblick bietet einen einzigartigen Ausblick über die höchsten Gipfel der Westalpen: Mont Blanc, Monte Rosa und Matterhorn.

Unser Ausflug im Juli 2025 nach Courmayeur und somit ins Aostatal war großartig. 2001 war ich bereits auf Exkursion in den Westalpen. Aber dieses Mal mit noch mehr grandiosen Ausblicken. Auch die alpine Fauna hat hier viel zu bieten. 

Venedig ist eine beeindruckende Stadt, nicht nur wegen ihrer Wasserstraßen. Auch ihre Architektur und Kultur sind beeindruckend. Im Juli 2025 konnten wir ins Peggy Guggenheim Museum gehen. Eine besondere Ausstellung begrüßt die Besucher und eine faszinierende Ruhe. 

Auch zahlreiche Galerien sind in Venedig zu finden. In den schmalen Gassen sind unzählige wunderschöne Skulpturen oder Bilder zu finden. Man sollte sich viel Zeit lassen um die Schätzen zu finden. Und nicht selten sind es die kleinen Dinge, die faszinieren. 

Am Lago Maggiore, genauer in Arona, gibt es den Bio Bauernhof Biomatto www.biomatto.it ist ein ruhiger und zugleich friedlicher Ort, um die Schönheit des Piemont zu erleben. Und seine Gastgeberin Francesca  ist das Herz der Ruheoase. 

Die wunderbaren Blüten von Francesca können in unterschiedlichen Restaurants und mit verschiedenen italienischen Speisen genossen werden. Fast zu schön um sie zu essen bieten sie eine Augenweide für jeden Gast. 

Was ich an Spanien liebe ist die Sprache und Tortilla. Es gibt als Jause nichts besseres und das seitdem ich dort gelebt habe. Nach somit 26 Jahren war ich im Juni 2026 wieder einmal dort: in Madrid. Mit uns zeitgleich waren sowohl Bad Bunny, als auch Papst Leo zu Besuch. Damit war die Stadt noch lebendiger als sonst schon und wir rundum begeistert von so viel Energie und Tapas.

Die Stadt Madrid hat rund 3,5 Millionen Einwohner. Damit ist sie die bevölkerungsreichste Stadt Spaniens und nach Berlin die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union. Vielleicht mag ich sie genau deshalb so gerne. Man halt geballt Kunst, Kultur und kulinarische Feinheiten rund um die Uhr. Man kann in die Natur und die Gärten genießen, aber auch Grossstadtflair haben. 

Ein Highlight der spanischen Hauptstadt ist der Königspalast. Der Barockbau wurde ab 1735 erreichtet. Mit 135.000 Quadratmetern Grundfläche und 3.418 Räumen ist es das größte königliche Schloss in Europa. Und genau vor ihm fand zu Ehren des Papstbesuches ein Empfang statt. Alle TV Sender bis CNN haben berichtet. Der Papst traf in Spanien Tausende zum Gottesdienst.

Hongkong, ist eine Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China im Mündungsgebiet des Perlflusses. Mit über sieben Millionen Einwohnern und unheimlich abwechslungsreich. Nie zuvor hätte ich gedacht, dass es in dieser Großstadt so viel Unbekanntes zu entdecken gibt.

Natürlich sind Hochhäuser ein wesentliches Merkmal Hongkongs. Dennoch gibt es so viele verschiedene und angeblich werden sie zumindest bei wichtigen Geschäftsgebäuden nach dem Prinzip des  Yin Yang konstruiert und sollen Glück,  gute Geschäfte bzw. keinen Zorn des Nachbarn bringen. 

Boote spielen für den Transport innerhalb der Stadt auch eine Rolle. Oft dienten sie in der Vergangenheit als Hausboote für Fischerfamilien. Heute werden Touristen über die Wasserstraßen transportiert und beide Stadtteile miteinander verbunden. Wasser und Hongkong gehören zusammen.

Dass die Nudel ihren Ursprung in Asien hat weiß man inzwischen sehr genau. Vor allen Dingen aber in Vietnam und seiner Küche mit den tollen Suppen, die überall angeboten werden, kommt sie frisch zubereitet, gedreht und geklopft auf den Tisch. Faszinierend zum Zusehen und am Gaumen.

Das erschwinglichste und beste Transportmittel in Vietnam ist das Zweirad. Ob als Fahrrad oder motorisiert – alles, inklusive der kompletten Familie, wird damit erfolgreich transportiert. Die Anschaffung eines Autos ist nur den Wohlhabenden möglich.

Das Essen in Vietnam ist frisch. Deswegen spielen Märkte eine große Rolle. Ob die so genannten nassen Märkte, wo es verschiedenste Fische, Meeresfrüchte oder auch Algen unSeetang gibt, bis hin zu den Märkten für Früchte und auch Fleisch — alles wird  täglich frisch zubereitet.

Thailand hat nicht nur sehr freundliche Menschen und unheimlich schöne Natur zu bieten, sondern auch Wassermärkte. Und auf jeden dieser Märkte gibt es Faszinierendes zu entdecken. So auch essbare Insekten, frisches Obst und weiteres verschiedenes. Diese Wasserstraßen muss man einfach kennen gelernt haben um das tägliche Leben bei Tag und Nacht zu verinnerlichen und vor allen Dingen auch zu verstehen.

Singapur ist eine Stadt, die man gesehen haben muss. Nicht nur bekannt durch die Rooftop Bars, sondern auch durch verschiedenste kulturelle Einflüsse, in Kulinarik und auch Gebäuden, fasziniert Singapur durch seine Einzigartigkeit. Die Gebäude sind faszinierend, die Menschen kommen aus aller Welt und das Leben pulsiert dort. Letzteres vor allen Ding bei Nacht, wenn die Temperaturen angenehmer sind.

The Sanctuary of Truth ist ein in Pattaya bei Bangkok stehender Tempel, völlig aus edlen Reak-Hölzern erbaut, und soll dem Besucher einen Einblick in die Schnitzkunst von vier verschiedenen Völkern vermitteln. Ein völlig faszinierendes Gebäude, in dem Schnitzkunst verwendet wird und keine einzige Schraube und kein einziger Nagel. Die Fertigstellung dieses Gebäudes ist noch nicht definiert.

Samarkand, eine Sehnsucht in Usbekistan, eine Stadt voller Geschichte und Schönheit. Ich wollte diese Stadt immer schon sehen, um ansatzweise zu verstehen, wie weit die Menschheit und ihre Geschichte sowie Kultur zurückliegen. 2024 war es soweit und wir bereisten den Ort. Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt und hat so viel zu erzählen. Im Bild ist der Registan-Hauptplatz zu sehen. Der zentrale Platz ist Usbekistans Wahrzeichen und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Er wird von drei Koranschulen, Madrasa genannt, verziert, die besonders prunkvoll gestaltet wurden.





Die Stadt liegt auf 720 m Höhe auf einer Hochebene am westlichsten Zipfel des Alai-Gebirges. Dieses Gebirge dient auch als Gebietsgrenze zu Tadschikistan und dessen Haupstadt Duschanbe. Die zahlreichen Mausolen, Moscheen und Bildungsstätten sind nicht nur optisch unfassbar spannend. So etwa die Bibi-Khanum-Moschee. Sie ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Samarkand. Im 15. Jahrhundert galt sie als eine der größten Moscheen der gesamten islamischen Welt. Genau wie von Timur gewünscht, war die Moschee aber auch eine der schönsten weltweit.

Das unzählige Handwerk des Landes mit seinen Keramiken und der Hingabe seit Generationen für wunderschöne Teller, Teeservice und vieles mehr sind atemberaubend schön. Auch Schmiedekunst, Leder und mehr zeichnen das Land und die Kulturstätten aus. Ebenso die jungen Generationen sind tief mit dem Land verwurzelt. Viele Jahrhunderte lang war Samarkand für seine Handwerker berühmt. Ob Architekten oder Töpfer, Goldstickerei-Handwerker oder Schmiede, Samarkand Handwerker hatten aufgrund ihres verantwortungsbewussten Handelns und der Qualität ihrer Produkte weltweit eine große Autorität.

Samarkand zählt zu den ältesten Städten der Welt. Seinen Reichtum erreichte Samarkand durch den florierenden Handel mit den nördlichen und östlichen Regionen. Ein Handel, welcher durch die Lage an der Seidenstraße begünstigt wurde. 




Im Jahr 329 v. Chr war es wieder einmal Alexander der Größe, der Samarkand eroberte und seinen Eroberungszug fortsetzte. Ein weiterer bekannter Eroberer und Herrscher machte später der islamischen Herrschaft in Samarkand den Garaus – Dschingis Khan.

Als Mittelpunkt der Seidenstraße, Hauptstadt von Timurs Reich und darüber hinaus eine der ältesten Städte weltweit: Samarkand kann sich mit vielen Namen schmücken. Das eindrucksvolle Kulturzentrum stellt den Mittelpunkt der Seidenstraße dar. 

2024 waren wir erstmals in Zentralasien unterwegs. In Kasachstan, dem neuntgrößte Land der Welt, waren wir sehr beeindruckt von der Vielfalt an architektonischen Highlights. So erscheint die größte Moschee Zentralasiens in vollem Glanz. 

Die 90 m hohe Kuppel, die 130 m hohen Minarette und der Platz für 35.000 Gläubige wurden auf einem 10 Hektar großem Grundstück erbaut. Der Bau der Moschee dauerte 5 Jahre. Allein die Wolle für den gigantischen Teppich wurde aus Neuseeland importiert um nur das Beste zu nutzen.

Das Beeindruckende an den vielen Moscheen in Zentralasien ist auch die Liebe zum Detail. Trotz des Prunks wirken die Gebäude einladend und strahlen in ihrem Glanz. Die zusätzlichen großen Räume um den Gebetssaal sind gleichzeitig Museen. 

Astana ist das kasachische Wort für Hauptstadt. In Kasachstan selbst wechselte der Ort der Hauptstadt ein paar Male. Seit 1997 ist es Astana im Norden des Landes, mitten in der kasachischen Steppe, mit rund 1,3 Millionen Einwohnern. Auch mehrere Namensänderungen standen an. 

Die Hauptstadt Astana hieß zuvor Nur-Sultan und wimmelt von modernen Gebäuden, die unter anderem zur Expo 2017 errichtet wurden. Viele haben Friedensbedeutungen und sollen die Vielfalt des Landes darstellen. Zahlreiche Attraktionen in den Gebäuden bieten zudem Abwechslung zum Grossstadtalltag. 

Der Burabay Nationalpark in Kasachstan liegt nordwestlich von der Hauptstadt Astana gelegen. Es ist ein wunderschöner Ort, von Bergen und Seen umgeben, an dem viele Einheimische dem Großstadtlärm entfliehen. Viele Vögel nisten in den Wäldern.  Die Ruhe ist herrlich. 

In Astana selber haben wir viel gesehen, auch das Nationalmuseum, das allein durch seinen Bau begeistert. Gezeigt werden nicht nur die Geschichte des Landes, sondern auch die vielen Eroberungszüge erläutert. Im Eingangsbereich befindet sich ein riesiger goldener Adler, der überdimensional über den Gästen schwebt.

Die Mariæ Entschlafens Kathedrale der Hauptstadt ist ein Russisch-orthodoxes Kirchengebäude, 2005 bis 2010 erbaut, und das größte seiner Art in Zentralasien. Zur Eröffnung kam Kyrill I. 2013 wurde der dazugehörige Glockenturm gebaut. Das Interieur der Kirche ist mit viel Gold geschaffen.

Astana hat auch eine Oper. Der Bau-Stil bezieht sich auf Originale aus Italien, kombiniert mit kasachischen Wahrzeichen, die charmant eingefügt wurden. Im Vergleich zu europäischen Opernhäusern ist die Oper in Astana riesig. Aufgeführt werden sowohl heimische als auch internationale Stücke.

Einen Tag lang waren wir im Korgalzhyn State Nature Reserve, in dem zahlreiche seltene Vogelarten sowie auch Flamingos Monate verweilen. Auch Pelikane haben wir gesichtet. Wir konnten zudem tolle Bilder einfangen und die Definition von Steppe hautnah erfahren. Eine unfassbare Weite, die sich nicht wirklich greifen lässt. 

Man muss wirklich kein Ornithologe sein oder Vogelfan, um einmal das Erlebnis eines UNESCO Weltnaturreservats zu verstehen. Die meiste Strecke fährt man im Jeep, doch einmal ausgestiegen und die absolute Stille und Weite erfasst, wird einem bewusst, wie riesig ein Land sein kann und wie verloren man gleichzeitig wirkt in freier Natur. 

Die Kasachensteppe ist eine im westlichen Teil Zentralasiens gelegene Großlandschaft. Sie erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1.750.000 qkm und ist durch ein trockenes und stark kontinentales Klima geprägt. Im Norden wird die Kasachensteppe durch die Kasachische Schwelle begrenzt, im Westen reicht sie bis an die Grenzen Europas.

Bei schönstem Spätsommerwetter war ich 2023 in Bamberg. Diese sehr schöne Studentenstadt ist nicht nur historisch interessant, auch für einen Kurztrip mit tollen Möglichkeiten herzliche Cafés zu entdecken und Kultur zu genießen bietet diese Stadt viel. Bamberg ist wirklich schön. 

Ein Traum sind Bambergs unzählige kleine Buchläden und die Möglichkeit, auch ältere Werke zu guten Preisen zu erhalten. Auch Postkarten und Zeichnungen gibt es zu entdecken. Wer also gerne liest und vor allem gerne stöbert, ist im historischen Bamberg genau richtig und das zu jeder Jahreszeit. 

Bad Aussee ist eine Kurstadt mit etwa  5000 Einwohnern in der Steiermark. Das steirische Salzkammergut ist ohne Frage mit der schönste Landstrich in Österreich. Und wer anderes behauptet, war selber noch nie dort. Egal zu welcher Reisezeit, der See und die Berge bezaubern jeden. 

2023 verschlug es mich im Sommer nach Grönland. Nie hätte ich gedacht, dass die Arktis so schön sein kann. Das Highlight der Reise war ein Flug mit dem Helikopter auf einen Gletscher. Gletscherspalten gab es hautnah. 

Auch Island hat mich begeistert. Am schönsten sind die mächtigenWasserfälle, die überall zu finden sind. Das tosende Geräusch und die Weite begeistern jeden, der Natur liebt und vor allem die Stille vor dem Menschen. 

Im Süden der grönländischen Arktis schmilzt das Eis, man kann es besonders gut hören. Die Gletscher sind oft mit einem   schwarzen Film überzogen, der zum großen Teil von Vulkanausbrüchen her stammt. 

Das Rila-Kloster in der Nähe von Bulgariens Hauptstadt Sofia war seit dem 18. Jahrhundert bis zur Befreiung Bulgariens von  der osmanisch-türkischen Herrschaft (1878) die einzige funktionierende gesamtbulgarische Institution und galt als eines der Zentren der Aufklärung Bulgariens, ebenfalls wie Athos.

Die Klosterkirche bekam Ende des 18. Jahrhunderts ein neues Aussehen: 1777 wurde der Ostraum in eine Altarnische und der Mittelraum in einen Naos umgebaut, 1784 wurde sie um einen Narthex und zwei Seitenkapellen erweitert. Diese wurden bis 1794 mit Wandikonen ausgeschmückt. Sehr beeindruckend.

Das Kloster Rila wurde spätestens im ersten Drittel des 10. Jahrhunderts gegründet. Den Viten und örtlichen Überlieferungen zufolge wohnten der Heilige Iwan sowie seine ersten Nachfolger in Fels- oder Baumstammhöhlen an verschiedene Stellen am Oberlauf des Struma-Flusses im Witoscha-Gebirge. 

Zum ersten Mal in Split hieß es 2022. Die Stadt ähnelt der Dubrovniks, dennoch ist sie interessant. Dass auch Freud hier Station machte war mir neu. Und dass beim Baden im Meer die Bewohner Splits so freundlich sind, trotz eines sehr überfüllten Beton-Strandes, zeugt von ausgesprochener Gastfreundschaft. 

Dubrovnik war 2019 sehr überlaufen, Games of Thrones sei Dank. 2022 war es nicht besser und so kann man sich vor allem im Juli bei sengender Hitze nur am besten im oder am Wasser besser aufhalten. Dennoch ist das historische Gemäuer der Altstadt einen Kurzbesuch wert. 

Kroatiens Küste, nahe Dubrovnik, ist zum Schwimmen ein Traum. Selten habe ich so klares Wasser gesehen und so eine schöne Küste. Und da es in der Stadt selber immer noch voll von Touristen ist, haben wir 2022 beschlossen doch eher zu baden. Und der Kiesstrand ist wirklich schön.

Kroatiens Küste, nahe Dubrovnik, ist zum Schwimmen ein Traum. Selten habe ich so klares Wasser gesehen und so eine schöne Küste. Und da es in der Stadt selber immer noch voll von Touristen ist, haben wir 2022 beschlossen doch eher zu baden. Und der Kiesstrand ist wirklich schön.

Zermatt war 2025 die Endstation von unserer Glacierexpressreise und wirklich schön.   Im Matterhorn Summer Paradise erstreckt sich ein vielfältiges Wandergebiet mit über 400 Kilometer Wege und Sicht auf das Matterhorn. Wir hatten zu wenig Zeit dafür, aber konnten zumindest einen ersten Eindruck gewinnen.

Mykonos ist malerisch, wenn auch wohl eher untypisch griechisch. Ich liebe diese weißen Gemäuer, die Farbenpracht auf der Insel und die sauberen Strände mit glasklarem Wasser. Allerdings wohl nur immer zum kurzen Zwischenstopp, denn eines ist diese Insel ganz gewiss: ein Partyparadies der Kykladen.

Nafplion in Griechenland hat viel von seiner Ursprünglichkeit behalten. Historisch kann man viel erkunden, kulinarisch sowieso. Ein Blick vom Berg über das Ausmaß der Stadt ist atemberaubend. Und in der Stadt selber kann man von handwerklich geprägten Geschäften  nicht genug bekommen.

Wer die Bucht von Kotor nicht kennt, hat etwas verpasst. Allein die über eine Stunde dauernde Einfahrt zeigt wie schön das Hinterland und Gebirge Montenegros ist. Und Kotor selber habe ich nun drei Mal gesehen, jedes Mal wieder mit Begeisterung - nicht nur ob des Meeres. 

Rom, die Ewige Stadt, nun habe ich es verstanden. Nach 27 Jahren, damals mit dem Latein-Kurs, war ich nun 2022 zur größten Hitze in Italiens Hauptstadt unterwegs. Immer wieder beeindruckt die Stadt, es gibt ewig viel zu sehen, Jahrhunderte prägen Rom. Der Vatikan bleibt allerdings das prägendste Wahrzeichen Roms. Er überragt die Stadt und das nicht nur optisch. 

Der prachtvolle Bau des Petersdoms auf dem Gelände der Vatikan-Stadt ist atemberaubend. Im Dom selber gibt es Stunden-lang etwas zu entdecken, jeder Winkel erzählt Geschichten, der Bau selber hat mehrere Baumeister erlebt, die zwischen 1506 und 1626 sich verwirklichten. Der Vatikan selber verfügt über Vermögenswerte von schätzungsweise 13 Milliarden Euro. 

Das Kolosseum ist klein auf den ersten Blick, sagt aber Größe in Form von Geschichte aus. Denn das „Tor des Lebens“, durch das die Gladiatoren vor dem Spektakel die Arena betraten, lag im Osten, nach Westen zeigte hingegen das „Tor des Todes“, durch das tote Gladiatoren aus der Arena getragen wurden. Man schätzt, dass rund 500.000 Menschen und mehr als 1 Million Tiere im Amphitheater getötet wurden.

Ich habe mich stets gefragt, warum die Amalfiküste so begehrt ist. 2022 habe ich sie befahren und gesehen und bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Man wird erschlagen von ihrer Schönheit, unfassbar die Landschaft und die pittoresken Orte: Sorrento, Positano, Amalfi. Einer schöner als man möchte. Dass Sophia Loren hier zugegen war, kann ich mir förmlich vorstellen. 

Valetta auf Malta ist bei Betrachtung der riesigen Stadtmauer gewaltig. Man glaubt, man sei Jahre zurück geworfen. Was die Insel letztendlich hergibt ist arm. Viel Geld, von augenscheinlich  dubiosen Herkünften, prägen das Bild der Stadt. Teure Yachten stehen, sie werden nicht gefahren. Die Wälder sind gerodet, nirgendwo anders wird in der EU so viel Fläche verbaut und offenbar selten bewohnt.

Was ich bei einer ersten Erkundung Albaniens 2022 gelernt habe ist, dass es ein Juwel Europas ist, landschaftlich. Sarande, ein Badeort im Süden, angrenzend an Griechenland, ist so herrlich oldfashion, dass man jetzt schon befürchten kann, wie es in ein paar Jahren aussehen mag. Schönstes Meer, freundlichste Menschen, die noch daran interessiert sind, Geschichten aus ihnen fremden Ländern zu erfahren. 

„Kennst du das Land, in dem die Zitronen blühen?“ Es ist der Titel eines Gedichts von J. W.v. Goethe, das zuerst in W. Meisters „theatralischer Sendung“  und später in den Lehrjahren gedruckt wurde. Es gehört zu den berühmtesten Gedichten deutscher Sprache und besingt die unter Deutschen verbreitete Sehnsucht nach Italien.

Triest ist Liebe auf den ersten Blick und wohl weniger ein Stück Italien, als ich vermutete. Eine Venezianerin bestätigte mir dies, Triest gehörte lange nicht zum Stiefel. Dennoch liebe ich den Hauptplatz, den Charme des Meeres und das gute Essen. Wohl auch die Möglichkeit, die Sehnsucht der Welt via Schiffe zu stillen. 

Ich habe schon so viel von Sizilien gehört und nun so wenig von dieser Insel gesehen. Das, was Palermo bot, war wenig interessant. Eine alte Stadt, viel zu teure Shoppingmöglichkeiten und dafür weiter außerhalb einen schönen Zugang zum Meer. Ich komme dennoch wieder. Das kann nicht alles gewesen sein. 

Unalaska in Alaska Englert

Alaska 2019, genauer gesagt Unalaska. Dort haben wir Mitte Juli einen Halt gehabt und das fantastische Nichts mit zahlreichen Geiern und einer atemberaubenden Natur kennengelernt. Selten sieht man so wilde Natur.

Unalaska ist eine Stadt auf der Aleuten-Insel Unalaska Island im US-Bundesstaat Alaska. Es leben dort maximal 5000 Einwohner. Unser Stopp war in Dutch Harbour, ein Hafenort, in dem die Einsamkeit der Inselgruppe bestens zum Vorschein kam. 

Die Erkundung Alaskas haben wir per Schiff vollzogen. Das ist eine Reisemöglichkeit, die ich empfehlen kann. Man sieht nämlich vor allen Dingen von Wasserseite aus, welch herrliche Küste Alaska zu bieten hat und man sieht zudem auch Wale.

San Francisco in Kalifornien ist schon lange aus seiner Blütezeit heraus gewachsen. Man erkennt den Charme und den Drive der Stadt, aber man sieht auch wie steigende Preise Armut fördern und in San Francisco ist sie sichtbarer geworden. 2019 waren wir dort. Was nach Corona dort alles passiert ist wäre spannend zu wissen. 

Kennen Sie Boston? Nein? Schade. Die Stadt an der Ostküste der USA kann fast mit San Diego auf der anderen Seite mithalten. Sie bietet ein schönes Meer, sie ist innovativ, man kann sehr gesund essen und sie mausert sich zum angesagten Hot Spot auch für Urlauber. Wer also noch ein weiteres Ziel außer NY im Osten braucht, sollte den 40 minütigen Flug nicht scheuen. 

Alle wollen nach New York. Auch wir und somit flogen wir 2018 von Boston direkt dorthin, wo die Stadt damals jedenfalls nie schlief. In Manhattan war unser Hotel, hier kehrte nachts sehr wohl Ruhe ein. Doch in vielen anderen Stadtteilen NY konnte man 24 Std. am Stück das Gefühl erleben, ein wenig Welt von überall her liegt einem in nur einer Stadt zu Füßen.

In Neapel waren wir zu Ostern 2013 und ich habe selten so eine raffinierte Kulinarik erlebt. Die Stadt wirkt marode und interessant zugleich. Die Gassen sind typisch italienisch klein und eng, leicht heruntergekommen und dennoch einladend Auch die Strassenkunst ist für Überraschungen gut.

Mykonos kann bezaubernd sein, aber nicht zur Hochsaison, wenn Tausende die Insel strömen. Wir waren bereits zweimal am Elia Beach und haben das klare Wasser genossen sowie den Zauber der Kykladen. 2022 war es zu voll, 2014 hatten wir eine tolle Zeit am Strand und am Meer. Auch die vielen Restaurants laden zur Entspannung ein. 

Madrid-die pure Erinnerung für mich an Freiheit und purer Lebensfreude. Alles, erinnert an mein Austauschjahr in Spanien 1999/2000. Damals war ich per Bus und low Budget, in der Metropole. Im Februar 2024 durfte ich auf Dienstreise wieder dorthin und mich erinnern und wohlfühlen. Te quiero Madrid!

Ich mag das Meer, aber weniger wie die meisten am Strand. Ich mag es, auf dem offenen Meer auf einem Schiff zu fahren und die Weite zu betrachten. Ich mag es auch, die unendliche Tiefe nur erahnen zu können, wenn man weit draußen am Atlantik oder Indik umherfährt. Wer es selber noch nicht erlebt hat, sieht oft nur das Negative. 

Natürlich liebe ich Berlin, immerhin bin ich dort aufgewachsen und verstehe die Stadt. Und auch nach vielen Jahren, die ich nicht mehr dort lebe (fast 30) entdecke ich bei jedem Besuch einen neue Abschnitt, der mich begeistert. Berlin ist weltoffen, lädt ein und lässt sich leben wie du sein möchtest.  

Wie oft ich in Miramare schon war weiß ich nicht. 2009 das erste Mal. Ich liebe Triest und somit auch Miramare, am liebsten im stillen Regen, wenn wenig Menschen sich drängeln. Man kann spazieren gehen und durch das Anwesen bummeln, das Meer direkt zu spüren ist unglaublich dynamisch. 

Wandern gehe ich immer wieder. Während des Studiums waren es Exkursionen mit klar definierten Aufgaben, heute kann man sich aussuchen, ob man wirklich jeden Gipfel erklimmen muss oder wie im Bild auf den anderen wartet. 

2020 Pandemie-bedingt sind wir im Sommer in Österreich geblieben und haben uns in Osttirol umgesehen. Einmal im Juli und dann noch mal im September zu Karls Geburtstag. Beide Monate sind optimal.

Steinschlag ist auch ein Thema. Unsere Unterkunft war in der Nähe von Lienz und somit sind wir auch in der dortigen Umgebung jeden Tag viel gewandert und konnten geologisch betrachtet viel sehen und erkundschaften.

Richtung Südtirol wird es dann noch einmal steiler, landschaftlich aber auch noch einmal einen Zacken schöner. Vor allem die Bergseen können es einem antun und man ist sofort von der Umgebung eingenommen.

Ich war 2017 im Indischen Ozean unterwegs. Ein Stopp waren die Seychellen. Eine Inselgruppe, die nicht überschätzt wird. Im Gegenteil. Die Landschaft ist einmalig und das Klima ist angenehm. Man genießt es.

Noch einmal Seychellen, noch einmal einzigartig. Wir hatten ein Mietauto und haben die Hauptinsel Mahe erkundet. Sie wird oft unterschätzt. Aber wer einsame Strände, für jeden zugänglich mag, bleibt dort.

Man könnte meinen, man ist in Indien. Doch eigentlich ist man auf Mauritius. Der indische Einfluss dort ist immens, die Friedlichkeit der Menschen unvergleichbar. Wir waren gleich zweimal dort in 2017.

Auf Mauritius leben viele verschiedene Nationen und Religionen friedlich parallel nebeneinander und es wird penibel darauf geachtet, friedlich zu bleiben. Und kulinarisch wird es  sehr indisch. 

Ich hatte es erwähnt, Mauritius ist toll. Als wir im Sommer 2017 erstmals dort waren für zwei Wochen, konnten wir uns vor allen Dingen von den wunderbaren Wasserfällen überzeugen. Und auch vom Rum.

Das Motel One an der Gedächtniskirche in Berlin ist eines meiner Lieblingshotels in der Hauptstadt. Man hat auf der Terrasse einen wunderbaren Ausblick auf den Kudamm und auch auf die Kirche selber.

2016 waren wir zu meinem Geburtstag auf Madeira. Anfangs war ich skeptisch. Doch mietet man sich ein Auto und erkundet die Insel, erlebt man so einiges. Wasserfälle, steile Abhänge und ein ständig tobendes Meer.

Wir versuchen auch 2021 Dauer-Lockdowns und Reisebeschränkungen sinnvoll zu nutzen. Spaziergänge können wir auf jeden Fall, auch im Schnee. Und niemand könnte sagen, wir kennen unsere Umgebung nicht.

2020 im Lockdown. Was macht man? Man fährt nach Wien und geht ins Palmenhaus in Schönbrunn, um ein wenig das Gefühl zu haben, man sei ganz woanders, wenigstens für ein paar Stunden. 

Wir alle kennen kubanische Musik. Doch wenn man einmal in der Hauptstadt war und Havanna bei Tag und Nacht erleben darf, hat man den Zauber erst richtig verstanden. Und die gute Laune, trotz des Systems.

Was muss man in Havanna machen? Cocktail trinken und welchen? Das ist eigentlich egal, Hauptsache es ist Rum drin. Wer in Kuba nicht mit Rum und Musik in Berührung kommt, hat Kuba nicht erlebt.

2019 gab es noch Besuch. Mein Cousin war mit seiner Frau für zwei Tage in Perchtoldsdorf. Es gehört auch immer ein Besuch an den Neusiedlersee im Burgenland dazu. Zu sehen der Leuchtturm in Podersdorf. Nicht so sehen: die ausgesprochen gute Kulinarik.

Das ist Wien, 2021, im Lockdown oder auch nicht - auf jeden Fall im Mumok. Ich liebe die Museen in Wien und derzeit vor allen Dingen, wenn sie geöffnet haben und ohne die zahlreichen Touristen zu besuchen sind. Ich konnte Andy Warhol fast alleine genießen.

Was ich auf Dienstreisen gelernt habe ist es, flexibel zu sein. Entweder, man hat für das falsche Wetter gepackt oder der nächste Zug fiel aus. Beim Fliegen möchte ich gar nicht erst anfangen zu erzählen, was alles passiert ist. Oberstes Ziel: Ruhe bewahren.

Jeder -der mich kennt- weiß, wie sehr ich Autofahren liebe. Nämlich gar nicht... Dennoch stört es mich nicht, wenn ich zumindest für ein Foto so tue, als ob ich mit dem neuesten BMW Cabrio glücklich bin.. Gefahren ist dann jemand anders.

Das hier ist Vorarlberg, von oben. Und zwar von ziemlich weit oben. Im September 2019 haben wir zu Karls Geburtstag einen Berg erklommen, und zwar einen richtigen Berg. Die Wanderung mit Freunden bleibt unvergessen. Der Muskelkater auch. 

2018 waren wir in der Schweiz mit dem Auto unterwegs. Dienstreise mit anschließendem Urlaub nennt man das auch. Die Schweiz ist sehr teuer und nicht gerade mein Favorit. Allerdings sind die Seen herrlich und die Temperaturen.

Zur heißesten Zeit 2018 in Krakau unterwegs zu sein, ist sicherlich nicht die optimale Idee. Ein Ausflug in die polnische Stadt jedoch schon. Krakau bietet eine Menge, vor allen Dingen für junge Leute und die, die gerne Essen gehen und natürlich die Konfrontation mit der Historie...aber das gehört dazu.

Hamburg, 2016, im Herbst. Hamburg geht irgendwie immer. Auch als Berliner. Die Stadt im Norden kann alleine durch den Hafen eine Menge bieten. Und wer Fisch mag, ist gut aufgehoben. Allerdings würde ich nie dort leben wollen. Und was ich auch nie möchte, sind Musicals, die bleiben anderen.

Ich wollte gerne einmal nach Russland und war es unter anderem 2019, nämlich in Sibirien. Kamchatka, ganz im Osten des Landes, bietet nicht nur vulkanologisch gesehen eine äußerste Vielfalt. Es ist das russische Flair, welches das riesige Land irgendwie ‚interessant‘ macht.

Wir haben schon viel gesehen, auch auf Mauritius. Was wir allerdings noch nie gesehen hatten, war das Ausmaß, welches Spinnen erreichen können. Dieses beeindruckende Bild aus dem dortigen Museum muss ich zeigen, damit man weiß, wo man eventuell vielleicht auf der Welt lieber nicht urlaubt.

Ich war 2019 in Japan , unter anderem in Tokio. Was ich nicht wusste ist, wie heiß es im Sommer in Tokio sein kann. Wir waren Dauer-durchgeschwitzt, außerhalb des klimatisierten Busses, unterwegs. Beeindruckend war, mit welcher Kontenance die Japanerinnen die Hitze aushalten.

2017 zur Weihnachtszeit waren wir auf La Réunion, drei Tage. Eine herrliche Insel, auf der die EU-Währung funktioniert, denn man befindet sich in Frankreich. Und somit in der EU. Landschaftlich kann die Insel weitaus mehr als jedes andere europäische Land. Ein geheimer Reise-Tipp sozusagen.

Ich war 2018 an der Ostküste der USA auf dem Weg nach Kanada bzw. zunächst Kuba unterwegs. In Florida, Key West, haben wir Stopp gemacht. Jeder redet von Key West, weshalb eigentlich? Es war heiß, es war schwül, man kann nur indoor überleben und sich mit kühlen Getränken am Leben erhalten. Wer zieht freiwillig nach Florida?

Das Einzige, was ich an Key West im Juli 2018  wirklich verstanden habe, ist der Hype um Hemingway. Und den kann man wiederum nur genießen, bei einem kühlen Cocktail, etwa in der Hemingway Bar. Die kann wirklich eine Menge, aber eben auch nur deshalb, weil sie klimatisiert ist. Da genießt man dann gerne auch zwei.

Wir haben 2018 auch auf Cayman Island Halt gemacht. Eine Insel, die man ansonsten nur mit Geld in Verbindung bringt und wir haben gesehen, das stimmt sogar. Wenn man dort unterwegs ist, gibt es nur teure Uhren- und Gold-Shops, Wechselstuben und eine Spielhalle. Die Strände geraten da fast in Vergessenheit. Leider.

Wenn man auf dem offenen Meer per Schiff unterwegs ist kann das teilweise ziemlich angsteinflößend sein. Man lernt auch viel über sich selber, vor allen Dingen nachts, bei hohem Wellengang. Was aber auch einmalig ist, ist es, wenn man im Indischen Ozean weiß, dass man tagelang keinem Schiff begegnet und dann plötzlich am Tag vier eines erscheint.

Ein absolutes Kontrastprogramm sind dann die Bahamas. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich jemals dort Zeit verbringen werde. In der wunderschönsten Badewanne, die ich hier auf dieser Welt 2018 gesehen habe, hat es sogar mich freiwillig ins Meer gezogen. Man sieht außer Meer und Strand nichts. Allerdings: einmal Bahamas, immer Bahamas. Ehrlich!

In Kanada war ich schon öfter. Das erste Mal 2001, zu kältesten Jahreszeit. Ich liebe Ottawa und mag auch Toronto. Auch Montreal gefällt mir. Auf der Westseite Kanadas gibt es allerdings ein ganz anderes Flair dieses riesigen Landes. Noch mehr Natur und noch mehr Gemütlichkeit. Geht das? Ja das geht. etwa im Butchart Garden, im Süden von Vancouver Island.

Griechenland verbindet man mit Sommer und weißen Wänden sowie deftigem Moussaka. So war es 2019 im September auch bei uns als wir auf Santorin ankamen. Nur, dass leider auch viel zu viele andere Menschen diese idyllische Vorstellung hatten. 

Dann kam Corona, uns war damals auf der überfüllten Schönheit im Mittelmeer klar, dass es so nicht optimal weitergehen kann. Santorin ist klein, zu klein um die Massen zu bewältigen und um die Schönheit zu erleben. Aber es ist ein Augenschmauß-keine Frage.

2019 waren wir zudem in Kotor, leider auch völlig überfüllt. Von oben sieht man eine schöne Altstadt, mittendrin nur Menschen. Auch die Lage am Meer bietet einen Charme, den es nur am Mittelmeer gibt. Und kulinarisch liegt Montenegro im guten Mittelfeld.

Alle kennen Dubrovnik, spätestens seit Games of Thrones. Letzteres sagt mir wenig, ich würde mir wünschen, den meisten ebenfalls. 2019 wollten wir uns die Altstadt und den Charme Dubrovniks hingeben, in meinem Leben habe ich noch nie so viele Massen an Menschen gesehen, die sich ausschließlich mit Handys bewaffnet durch diese eigentlich schöne Stadt drängelten. Wir haben das in einer Seitengasse versucht zu umgehen, per Lokalbesuch.




Das erste Mal in Kotor haben wir 2014 im September angelegt. Das war unsere Hochzeitsreise und erste Kreuzfahrt, die wir damals in der Adria gemacht haben. Damals war Kotor ein Augenachmauss und eine entzückende Stadt am Meer. Kleine, in Stein gefertigte Geschäfte bilden das Erscheinungsbild Kotors. Das Wasser ist herrlich klar und man kann sich stundenlang satt gehen und sehen. 



2021 im Juli war wieder Urlaub angesagt und wir durften endlich auch wieder nach Berlin. Dieses Mal war es ein erträglicher Sommer und somit waren auch die Hackeschen Höfe einen Ausflug wert. Jeder kann sich dort künstlerisch verewigen. Man kann gut essen gehen und vor allem gibt es viel zu sehen.

Das schönsten Bild und zugleich eine bildliche Zusammenfassung der Corona-Monate gab für mich das Toilettenpapier-Graffiti her. In einem Bild demonstrierte es das Hauptaugenmerk vieler nicht nur Deutsche während des Lockdowns. Vieles andere wurde nach 1,5 Jahren fast wieder vergessen.   

Der Spreewald nahe Berlin ist durch die Spreewaldkrimis noch einmal berühmt geworden. So waren auch wir nach vielen Jahren einmal wieder dort, inklusive einer Gurkenverkostung  auf unserem Kahn. 2,5 Stunden ruhige Wasserstraßen und viel Natur können einen faszinieren.

Osttirol wird wohl sowas wie unsere Lieblingsdestination. Auch beim dritten Besuch sind wir Wege gegangen, die wir noch nicht kannten, wie etwa zur Clarahütte. 14 km später und viele Schweißperlen danach können wir sagen, dass dieser Flecken Österreich etwas Besonderes ist. 

Riga ist die Hauptstadt des Baltikums. Die Innenstadt der lettischen Metropole ist ein begehbares Freilichtmuseum. In kaum einer anderen europäischen Großstadt gibt es so viele und gut erhaltene Jugendstilgebäude, Sakralbauten und moderne Architektur zu bewundern wie in der ehemaligen Hansestadt.

Ich war im Juli 2012 mit Freundinnen in Riga und es war total spannend zu sehen, wie sehr das Nachtleben dort gefeiert wird. Zudem hat Riga zahlreiche schöne Restaurants und Cafés zu bieten. Und auch kulinarisch sind wir auf unsere Kosten gekommen. 

Kulinarischer Hochgenuss ist sicher Italien und das immer wieder. Seit 2008 bin ich regelmäßig in Triest und genieße das Leben auf den Plätzen und in den Cafés. Die Leichtigkeit und die Liebe zum Essen wird einem in Europa in Italien einfach am deutlichsten gelebt. 

Seit 2004 lebe ich in Österreich und davon habe ich 7 Jahre Wien direkt genossen. In einem Bild erklärt ist Wien für mich Mehlspeisen pur. Im Café Landtmann genieße ich den Apfelstrudel und das Ambiente. Das Café Museum ist hingegen mein Stammcafe und absoluter Favorit für ein Frühstück. 

Wer schon mal den Anflug nach Madeira gewagt hat wird ihn nie vergessen. Wir haben die portugiesische Insel im März 2016 besucht, was sehr stürmisch war. Naturbedingt bietet Madeira alles, was man möchte. Von tobenden Wellen bis hin zu Baden im Meer und Wäldern zum Wandern sowie steilen Berghängen gibt es für jeden etwas.

Schwindelfrei sollte man sein, wenn man die Seilbahn nach Achadas da Cruz nutzen möchte. Die Seilbahn ist neben den Lavapools in Porto Moniz eine der Hauptattraktionen an der Nordküste von Madeira. Ursprünglich wurde diese Seilbahn eingerichtet, damit die örtlichen Bauern ihre Ernten leichter transportieren können. 

2012 und 2013 waren wir in Sansibar/Tanzania. Damals hatte der Besuch auf der Insel Pemba einen faszinierenden Touch. Die traditionellen Dhows fahren in kleinen Regatten über das Meer, was bei Sonnenuntergang eine schöne Stimmung erzeugte.

Sansibars Wahrzeichen sind Holztüren. Im afrikanischen Raum sind vor allem kunstvolle Schnitzereien zur Verzierung auf Holztüren verbreitet. Sie haben oft rituelle, ästhetische und schützende Bedeutungen. Auch der soziale Status der Hausbewohner wird ersichtlich.




Sansibar gilt auch als Gewürzinsel. Ein Besuch auf einer Gewürzfarm ist interessant und amüsant zugleich. Viele Pflanzen werden auch als Schminke eingesetzt, ein reines Naturprodukt sozusagen. Auch probieren darf man einiges. 

Einige von Sansibars schönsten Stränden liegen im Nordosten der gleichnamigen, zu Tansania gehörenden Hauptinsel des Archipels Sansibar. Diese ist auch unter dem Namen Unguja bekannt. Einer der bekanntesten Strände Sansibars ist der Nungwi Beach.

In der Hauptstadt Stonetown gibt es wunderschöne Gebäude und viel zu entdecken. Neben Märkte am Abend sind Cafés und Shops mit Handwerkskunst beliebt. Und das Freddy Mercury Museum ist zu finden. 

Was man nicht vermutet ist der starke Tidengang auf der Westseite der Insel. Auf unserem Jetty konnten wir täglich die Gezeiten beobachten. Im Norden und Osten der Insel findet man hingegen weiße Traumstrände. 

Im April 2012 haben wir Istanbul besucht. Neben traditionellen Märkten und viel Trubel waren auch Restaurantbesuche und Abstecher in Cafés eine großartige Erfahrung. Der türkische Kaffee ist süß und streng zugleich. 

Wir haben die Märkte Istanbuls besucht und schnell gelernt, dass es eigentlich ums Handeln geht und dann erst um die Ware. Man findet dort einfach alles, Schmuck, Gewürze, Haushaltswaren, Teppiche und Mode. 

Die Hagia Sophia ist besonders bemerkenswert für ihre massive Kuppel, die als Meisterwerk der byzantinischen Architektur gilt. Sie diente über Jahrhunderte hinweg als orthodoxe Kathedrale, als Moschee und als Museum.

Indien ist so groß, dass ich nur einen Bruchteil gesehen habe. 2007 ging es alleine nach Hyderabad, von dort aus nach Tirunivelli in den Süden und ans Meer - in Tamil Nadu. Zudem konnte ich auf einer Teeplantage (2009)  die Pflückerinnen kennenlernen und die Produktion von Tee mitverfolgen. Es ist beeindruckend mit wie viel Hingabe unter schlechten Bedingungen Indien am Leben gehalten wird. Armut ist sichtbar.

Affen sind in Indien zudem überall und kommen eher als Plage daher. Bei Tempeln sind sie besonders angriffslustig. Die Art und Weise wie Inder mit allen Lebewesen gemeinsam zusammenleben ist beeindruckend und doch oft auch anstrengend zu verstehen, zumindest als Europäer. Einerseits verzaubert Indien. Andererseits strengt es an, da der Glaube an Gerechtigkeit vor Ort schnell passé ist. 

Indien, das bedeutet auch eine pure Farbenvielfalt. Die Stoffe, die Saris und das üppige Farbenspiel in Kombination mit dem Schmuck bedeutet pures Leben. Es ist herrlich indirektem Farbspiel mitzuspielen. Wir haben zahlreiche Stoffe gekauft, haben daraus genäht und freuen uns noch viele Jahre später über die Pracht. Auch die Gewürze und die Tempel spiegeln Farben wieder. Es ist reines Leben.

Wohin gehts als Nächstes? 

Eine gute Frage. Für 2026 gibt es einige Pläne. Orte, die wir noch nicht gesehen haben, gibt es dennoch viele.